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Personal ComputingBausatz-Computer· 1975

Der Altair 8800

Eine per Versand bestellte Metallkiste mit Schaltern und blinkenden Lämpchen, die Tausende überzeugte, dass sie einen Computer besitzen konnten.

2 Min. Lesezeit244 Wörter

Das Objekt

Der Altair 8800, von MITS gebaut und im Januar 1975 auf dem Titel von Popular Electronics, war ein Bausatz: ein Metallgehäuse, ein Intel-8080-Prozessor, Kippschalter an der Front für die Eingabe und LEDs für die Ausgabe. Keine Tastatur, kein Bildschirm, kaum Speicher. Nach jedem praktischen Maßstab war er nutzlos — und er veränderte alles.

Eine Kiste, die eine Industrie auslöste

Die Bedeutung des Altair lag nicht darin, was er tat, sondern darin, was er bewies: dass ein Einzelner, nicht eine Institution, einen Computer besitzen konnte. Bestellungen begruben MITS. Die Hobbyisten, die ihn kauften, mussten den Rest erfinden — und das taten sie. Paul Allen und Bill Gates schrieben einen BASIC-Interpreter dafür und gründeten Microsoft. Der Homebrew Computer Club bildete sich großteils, um herauszufinden, was mit diesen Maschinen anzufangen war.

Warum es zählt

Der Altair verwandelte das abstrakte Versprechen des Personal Computing in Lötzinn, Schalter und eine Versandadresse. Er ist der physische Samen der Heimcomputer-Revolution: nicht elegant, nicht fertig, aber real und deiner. Alles im Personal-Computing-Flügel dieses Museums stammt von dem Moment ab, in dem ein Hobbyist seine Schalter umlegte und die Lichter antworten sah.

Die Lehre, die er freisetzte

Ein Werkzeug muss nicht ausgereift sein, um revolutionär zu sein; es muss zugänglich sein. Der Altair war kaum ein Produkt, aber er war eine Erlaubnis. Er sagte einer Generation, dass der Computer nichts mehr war, das man besuchte — sondern etwas, das man bauen, besitzen und seinem Willen unterwerfen konnte.

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